Mir macht die Arbeit so viel Spaß, dass ich mir gut vorstellen kann, eines Tages selbst auszubilden.
Ich wollte einen kaufmännischen Beruf erlernen und arbeite auch sehr gerne am PC, kann mir aber nicht vorstellen, den ganzen Tag nur zu sitzen. Mein Vater ist auch in der Logistik tätig, weshalb ich schon früh mit dem Beruf in Kontakt kam. Besonders gefallen hat mir daran die Kombination aus körperlicher Arbeit und Bürotätigkeiten. Als ich zufällig entdeckte, dass die Firma Jokey ein Praktikum in diesem Bereich anbot, habe ich mich sofort dafür beworben – und anschließend auch gleich für die Ausbildung.
Im Wareneingang überprüfe ich die Anzahl der Leerpaletten, vergleiche sie mit den Daten im System und pflege gegebenenfalls die Änderungen ein. Weiterhin lade ich Lkws ab, überprüfe die dazugehörigen Frachtpapiere und kontrolliere, ob die Menge der Waren stimmt, und ob Beschädigungen vorhanden sind. Danach teile ich sie zur Weiterleitung in die Produktion oder ins Lager auf.
Wenn Kunststoffgranulate angeliefert werden, messen wir maschinell die Fließgeschwindigkeit, prüfen die Papiere und zeigen dem Fahrer, wenn alles korrekt ist, in welches Silo das Produkt gefüllt wird und erklären ihm die Anschlüsse. Aus der Produktion erhalten wir auch manchmal Ausschussware von Tests oder Fehlproduktionen, die geschreddert und dann von uns verpackt und zur Abholung bereitgestellt wird.
Mir macht die Arbeit hier sehr viel Spaß. Sie ist abwechslungsreich und mich stört es auch überhaupt nicht, wenn die Planung durch Wetterereignisse oder andere Gründe einmal etwas durcheinandergerät, da ich mich auf solche Situationen gut einstellen kann.
Einen Einblick in die Produktion habe ich auch schon erhalten, was ich ziemlich spannend fand. Es ist schon interessant zu erleben, wie aus Kunststoffgranulat ein Eimer wird. Zukünftig werde ich noch im Warenausgang und in der Tourenplanung eingesetzt. Ich freue mich auch darauf, demnächst meinen Staplerschein absolvieren zu können.