Ich leide immer ein bisschen mit, wenn andere Menschen krank sind oder Schmerzen haben, weshalb ich mich darauf freue, ihnen zukünftig professionell helfen zu können.
Ich habe in Laos Deutsch an der Uni studiert, als eine Freundin mir begeistert von ihrem Praktikum bei der Mobilen Pflege Overath berichtete. Sie wollte in jedem Fall die Chance nutzen, auch ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau dort zu machen, und hat mich gefragt, ob das nicht auch etwas für mich wäre. Lange musste ich nicht überlegen. Der Beruf hatte mich schon immer fasziniert, aber für einen vergleichbaren Abschluss in Laos wäre ein Studium notwendig gewesen. Eine Ausbildung in Deutschland, die darüber hinaus auch noch international anerkannt ist, klang sehr vielversprechend.
Bei der Mobilen Pflege Overath begleite ich eine Fachkraft zu unseren Pflegekunden. Ich helfe bei der Grundversorgung, also beim Waschen, Duschen, Ankleiden und Anziehen der Kompressionsstrümpfe. Manche Tätigkeiten darf ich erst ausüben, wenn ich sie vorher in der Pflegeschule gelernt habe, aber ich assistiere der Fachkraft zumindest bei der Wundversorgung und bei der Verabreichung von Insulin oder Medikamenten.
Neben der klassischen ambulanten Pflege bietet die Mobile Pflege Overath mehrere Senioren-WGs an. In diesen Häusern leben bis zu zwölf Menschen in einer Gemeinschaft, die von uns rund um die Uhr ambulant betreut wird. In dieser Wohnform ist es uns möglich, die Kunden sehr individuell zu begleiten, was mehr Zeit für Gespräche, Spiele oder bei schönem Wetter auch einmal einen spontanen Besuch in der Eisdiele ermöglicht. Ausflüge und begleitete Urlaubsreisen organisieren wir ebenfalls, und wenn es zeitlich passt, darf ich sogar dabei helfen, eine solche Reise zu betreuen.
Zukünftig werde ich noch externe Pflegeeinsätze im Krankenhaus, in der stationären Langzeitpflege, der Psychiatrie und der Kinderpflege absolvieren. Besonders neugierig bin ich auf die Psychiatrie, weil es für mich ein völlig neues Umfeld ist. Insgesamt habe ich für mich die richtige Entscheidung getroffen. Mir bereitet es sehr viel Freude, anderen Menschen zu helfen, und wenn es in der Theorie doch mal an der Sprache hapert, werde ich super von meinen Kolleginnen und Kollegen unterstützt.