Pflegefachmann bei Wöllner-Stift gGmbH

Pflegefachmann bei Wöllner-Stift gGmbH

Bartlomiej Kinalski berichtet von seiner Ausbildung als Pflegefachmann bei Wöllner-Stift gGmbH

Einblicke in den Beruf
Pflegefachkraft (m/w/d) bei

Wöllner-Stift gGmbH

Bahnhofstraße 26
51503 Rösrath
Infos bei Leonie Höfer

Telefon: 02205 804-803
E-Mail: personal@b22ad0036972427d925f138cc777482ewoellner-stift.de
Webseite: woellner-stift.de/ausbildung-und-praktikum

Bartlomiej Kinalski, 46, 1. Ausbildungsjahr

Mittlerer ­Schulabschluss
3 Jahre
1. Jahr: 1.416 €
2. Jahr: 1.477 €
3. Jahr: 1.578 €

Heute ärgere ich mich ein bisschen darüber, dass ich den Beruf nicht schon früher gewechselt habe, da ich mich in der Pflege wirklich zuhause fühle.

Ich bin seit fünfzehn Jahren in Deutschland und habe die meisten davon als Busfahrer gearbeitet. Irgendwann habe ich zusätzlich damit begonnen, ältere Menschen zur Tagespflege ins Wöllner-Stift zu fahren. Dadurch habe ich sowohl die dort betreuten Menschen als auch einen Teil des Pflegepersonals kennengelernt, und die Arbeit dort hat mich immer mehr interessiert. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe das Busfahren an den Nagel gehängt und als Pflegehelfer im
Wöllner-Stift angefangen.

Die Arbeit dort hat mir vom ersten Tag an viel Spaß gemacht. An der Altenpflege finde ich super, dass man die Bewohner so gut kennenlernt und sie daher sehr individuell betreuen kann. Nach einer Weile weiß man genau, wer um welche Uhrzeit aufsteht, wer wann ins Bett geht und wer wie viel Hilfe beim Waschen oder Anziehen braucht.

Irgendwann begann ich darüber nachzudenken, vielleicht doch die Ausbildung zum Pflegefachmann zu machen, weil ich mehr über die medizinischen Aspekte lernen wollte, um unsere Bewohner kompetenter versorgen und mehr Verantwortung übernehmen zu können. Noch bevor ich konkret bei der Pflegeleitung nachfragen konnte, kam das Thema Ausbildung rein zufällig zur Sprache, und wir haben dann gleich Nägel mit Köpfen gemacht.

Meinen ersten Praxiseinsatz konnte ich noch in gewohnter Umgebung hier im Wöllner-Stift in der Langzeitpflege machen. Zukünftig werde ich jedoch externe Einsätze in der mobilen Pflege, der Psychiatrie, der Kinderpflege und auf mehreren Stationen im Krankenhaus absolvieren. Ich freue mich schon sehr darauf, mehr über die verschiedenen Krankheitsbilder, die Diagnostik und Behandlungsmethoden zu lernen. Ganz am Ende der Ausbildung gibt es noch einen Wunscheinsatz, den man sich – vorausgesetzt, es ist Platz vorhanden – selbst aussuchen kann. Mir schwebt da die Notaufnahme, die Intensivstation oder, wenn es richtig gut läuft, die Forensik in der Rechtsmedizin vor.

Ausbildungsberuf
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