Maschinen- und Anlagenführer bei Emil Müller GmbH Metallwerk

Maschinen- und Anlagenführer bei Emil Müller GmbH Metallwerk

Mike Wiens berichtet von seiner Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer bei Emil Müller GmbH Metallwerk

Einblicke in den Beruf
Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) bei

Emil Müller GmbH Metallwerk

An d. Autobahn 1
51580 Reichshof
Infos bei Frank Müller

Telefon: 02265 993-0
E-Mail: personal@6d4f4c5ad35842c8bf4c401ff0748f9bmueller-hespert.de
Webseite: mueller-hespert.de

Mike Wiens, 19, 2. Ausbildungsjahr

Metall- und Kunststofftechnik
Hauptschul­abschluss
2 Jahre
1. Jahr: 1.242 €
2. Jahr: 1.297 €

Mir gefällt, dass ich hinterher sehen und anfassen kann, was ich geleistet habe. Gerade bei etwas komplizierten Aufträgen ist das Erfolgserlebnis dann ausgesprochen groß.

Ich habe früher gerne mit Holz gebaut oder zu Hause handwerkliche Reparaturen durchgeführt. Maschinen haben mich allerdings auch fasziniert; besonders die Technik, die dahintersteckt, fand ich interessant. Bei der Suche nach einem Beruf, der zu mir passt, wurde ich von einer Sozialhelferin an unserer Schule unterstützt. Sie hat mir auch das Stellenangebot der Firma Emil Müller weitergeleitet. Das Metallwerk ist in der Region bekannt, und mir gefiel besonders, dass ich im Bewerbungsprozess ein Kurzpraktikum absolvieren konnte, um eine genauere Vorstellung vom Unternehmen zu erhalten. Das hat mich endgültig davon überzeugt, meine Ausbildung dort zu machen.

Wir fertigen hier hauptsächlich Rohre aus Kupfer oder Kupferlegierungen, die beispielsweise in der Elektrotechnik, der Automobilindustrie oder im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt werden. Da die Branchen so unterschiedlich sind, sind auch die Aufträge, die ich bearbeite, entsprechend vielfältig, was meine Arbeit sehr abwechslungsreich macht.

Zu Beginn der Ausbildung hat mir eine Fachkraft die Funktionsweise der Maschinen und die Fertigungsprozesse erklärt. Sie hat mir gezeigt, wie die Maschinen gerüstet, eingestellt und bedient werden und was es dabei zu beachten gilt. So habe ich schrittweise gelernt, den Dorn und die Ziehmatrize, die den Innen- und Außendurchmesser eines Rohrs bestimmen, zu installieren, den Rohling einzulegen und Parameter wie beispielsweise die Geschwindigkeit einzustellen. Von dem ersten produzierten Rohr entnehme ich eine Probe, indem ich ein kleines Stück davon absäge und kontrolliere, ob die Maße exakt dem Auftrag entsprechen. Falls nicht, justiere ich nach oder tausche die Werkzeuge aus. Erst wenn alles stimmt, starte ich den Fertigungsprozess und überwache ihn während der gesamten Produktion.

Vor dem eigentlichen Ziehprozess werden die Rohlinge in einer Rundknetmaschine angespitzt, damit sie in die Ziehmatrize passen. Sobald sie fertig gezogen sind, werden die Rohre in einer Walzenrichtmaschine begradigt, weshalb ich auch die Bedienung dieser beiden Maschinentypen erlernt habe.

Ausbildungsberuf
Ausbildungsberuf

Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d)

Dreh- und Angelpunkt zwischen Mensch und Maschine

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Maschinen- und Anlagenführer bei Krüger GmbH & Co. KG

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