Die gesundheitsbezogene Gehaltserhöhung - Guido Heitz
Ratgeber für Arbeitgeber

„GWL – gesundheitswirksame Leistungen“ - Die gesundheitsbezogene Gehaltserhöhung

Gesundheit, Motivation und Bindung der Belegschaft sind mittlerweile zum Managementthema geworden, die Krankenquote zur Finanzkennzahl und die Prävention zu einer Grundinitiative.
Ab einem Recruitinggespräch sollten Unternehmen individuelle und effektive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung präsentieren können, die über die alleinige finanzielle Förderung der Gesundheit der Belegschaft hinaus, bis hin zu einem eigenen Behandlungskonzept des Unternehmens führen können.

Employer Brand Strategy und Corporate Social Responsibility (CSR) sind aktuelle Schlagworte für Onboarding und Bindung von Mitarbeiter*innen. Im Recruiting, in der Mitarbeiterbindung und der Mitarbeiterzufriedenhalt allgemein, spielt das Gesundheits- und Krankheitskostenmanagement eine immer größere Rolle.
Das Zusammenspiel einzelner gesetzlicher Krankenkassen mit abgestimmten betrieblichen Zusatzleistungen, ist der Schlüssel zum Erfolg und zum „Return on Invest“ der Maßnahmen. Jede*r Mitarbeiter*in kann weitestgehend zum vollständigen Privatpatienten für unter 100,-€ monatlich gemacht werden. Dies geschieht durch eine geschickte Zusammenführung der Subventionen aus den gesetzlichen Krankenkassen mit den möglichen betrieblichen Mehrleistungen – ähnlich der betrieblichen Altersversorgung in Großkonzernen. Somit gelten alle Vorteile auch für ältere und sogar für vorerkrankte Mitarbeiter*innen, die darüber besonders froh sind. Ambulant, stationär und in den Zusatzleistungen steht Ihr*e Mitarbeiter*in in der gesetzlichen Krankenversicherung fortan einem privat Krankenversicherten in kaum etwas nach. Der Arbeitgeber kann auf diesem Wege einer Bürgerversicherung vorgreifen und mit besserer Versorgung den eigenen Krankenstand senken und gleichzeitig die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich erhöhen.

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Hohe Fehlzeiten durch Krankheiten, neue Belastungen der Mitarbeiter*innen durch immer schnellere Taktung im Zuge der Digitalisierung, Stress, Burnout und alternde Belegschaften machen Vorsorge unersetzlich. Engpassbrachen sind Altenpflege, Sanitär-Heizung-Klima, Energietechnik, Physiotherapie, Softwareentwicklung und Programmierung, Gesundheits- und Krankenpflege, Fahrzeugtechnik, Bau und Medizin.

Gesundheitsleistungen gegen Fachkräftemangel

Die Bevölkerung in Deutschland altert unaufhaltsam – mit entsprechenden Folgen für alle gesellschaftlichen Bereiche. Für die Unternehmen hierzulande verschärft sich vor allem der Wettbewerb um gut ausgebildetes Personal weiter spürbar. Schon heute bezeichnen 60 Prozent der Betriebe den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es noch 16 Prozent (DIHK-Konjunkturumfrage Frühjahr 2018). Und der demografische Wandel beschleunigt den Engpass weiter. Laut Vorausberechnungen wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bereits in den kommenden 10 Jahren um 3,9 Millionen sinken. Im Jahr 2060 sind es sogar schon 10,2 Millionen weniger (Quelle: Bundeswirtschaftsministerium). Um im Wettbewerb um gute Mitarbeiter*innen nicht ins Hintertreffen zu geraten, wird es für Betriebe daher immer wichtiger, sich als interessanter Arbeitgeber zu präsentieren, der sich um seine Mitarbeiter*innen kümmert und deren gesundheitliches Wohl ebenfalls im Auge hat. Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist dafür ein gutes Instrument. Umfragen zeigen, dass 37 Prozent der Angestellten eine bKV lieber hätten als andere Leistungen vom Chef, wie ein Handy oder Tickets für den Personennahverkehr. Und rund einem Drittel ist dieser zusätzliche Versicherungsschutz sogar wichtiger als eine Gehaltserhöhung. Das gilt umsomehr, je höher das Einkommen der Mitarbeiter*innen ist.

GUIDO HEITZ
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