Ausbildungsberuf: Immobilienkaufmann (m/w/d)

Immobilienkaufmann (m/w/d)

Von der Mietwohnung bis zum eigenen Haus – Immobilienkaufleute helfen bei allen Belangen rund um die Suche nach dem neuen Zuhause. Sie sind unter anderem zuständig für die Vermittlung von Objekten, für das Aufsetzen von Verträgen und die Kostenkalkulation.

Art der Ausbildung:
Duale Ausbildung
Empfohlen mit:
Abitur
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Gehalt:
1. Jahr 700 – 850 €
2. Jahr 850 – 1.000 €
3. Jahr 1.000 – 1.150 €

Was macht ein Immobilienkaufmann (m/w/d)?

Immobilienkaufleute sind nicht nur für die Besichtigung von Wohnobjekten zuständig, sondern beschäftigen sich auch mit der Verwaltung von gewerblichen oder Wohnimmobilien. Sie sind Ansprechpartner für die Organisation von Neubauten oder Sanierungen und helfen Mietern und Eigentümern bei der Immobilienverwaltung und planen beispielsweise Instandsetzungsarbeiten. Auch den Finanzaspekt der Vermittlung wickeln sie ab und erstellen Finanzierungskonzepte und Verträge. Zuletzt fällt auch das Bewerben der Immobilien, etwa das Erstellen eines Exposés, in ihren Aufgabenbereich.


In der Ausbildung lernst du…

  •   Wie man Kundengespräche und Wohnungsbesichtigungen durchführt
  •   Die Rechte und Pflichten von Eigentümern, Mietern und Verwaltung
  •   Wie man Miet- und Kaufverträge aufsetzt
  • Die Kalkulation von Mietpreisen und Erstellung von Rechnungen
  •   Was bei Sanierung und Neubau von Immobilien zu beachten ist
  •   Wie man Immobilien beurteilt

Welche Fähigkeiten und Voraussetzungen sind in diesem Beruf besonders wichtig?

Als Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau bist du ständig in Kontakt mit Kunden und solltest dementsprechend ein Kommunikations- und Verkaufstalent sein. Für den finanziellen Teil des Berufs sind gute mathematische Vorkenntnisse von Vorteil und auch kaufmännische und organisatorische Arbeiten sollten dich nicht abschrecken, etwa das Aufsetzen von Verträgen oder die Protokollierung der Wohnungsübergaben. 

Inhalt der Ausbildung zum Immobilienkaufmann (m/w/d)

Schulische Ausbildung:

In der Berufsschule lernen die Auszubildenden alles Wichtige zu den Grundlagen des Immobiliengeschäfts. Dazu gehören die Finanzierung, Vermittlung und Verwaltung von gewerblichen und privaten Objekten. Auch allgemeine Fächer wie Deutsch oder Wirtschaft gehören dazu.

Betriebliche Ausbildung:

Im Betrieb werden die gelernten Grundlagen in die Praxis umgesetzt und die Auszubildenden lernen den Alltag als Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau kennen. Du kannst auch in bestimmten Feldern, etwa im Finanz- und Rechnungswesen oder der Immobilienwirtschaft, eine Qualifikation erlangen und so spezialisieren.

Wusstest du schon, dass...

  • München mit 17,50€ pro m² die teuersten Mietpreise hat?
  • Jedem Deutschen im Schnitt 46m² Wohnungsfläche zur Verfügung stehen?
  • 54% der Deutschen zur Miete wohnen – mehr als in jedem anderen Land Europas?
  • Sich 29% der Deutschen vorstellen können, auf einem Hausboot zu wohnen?

Deine Zukunftschancen und Gehalt nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung kann man sich etwa als Immobilienfachwirt oder durch ein anschließendes Studium für weitere Karrierechancen fortbilden. Die beiden typischen Einsatzfelder nach der Ausbildung sind das Immobilienmanagement, also die Vermittlung und Verwaltung von Immobilien, oder das Finanz- und Rechnungswesen, etwa in Immobilienabteilungen bei Banken oder Versicherungen.

Immobilienkaufleute können mit einem Einstiegsgehalt von etwa 2.000 € - 2.400 € rechnen. Durch Weiterbildungen, ein anschließendes Studium oder durch Berufserfahrung kannst du dein Gehalt auf mindestens 3.000 € - 3.500 € steigern.

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